Zum ersten Mal seit gefühlt immer ist die legendäre Faschingsfeier der HSG nicht restlos ausverkauft. Ein historischer Moment – irgendwo zwischen Vereinschronik und kollektivem Schulterzucken.
Woran liegt’s? Unsere interne Ursachenforschung (aka wilde Spekulation) hat ergeben:
Am Faschingssamstag treibt Amor persönlich sein Unwesen. Pfeile fliegen, Herzen klopfen – und offenbar entscheiden sich manche Kurzentschlossene lieber für Candlelight statt Cocktailglas. Verständlich. Irgendwie. Vielleicht.
Aber Hand aufs Konfetti:
Tanzfläche, Musik, Kostüme, Drinks – all das wartet geduldig auf euch. Die Liebe kann man feiern, aber tanzen kann man auch zu zweit. Oder zu dritt. Oder mit der ganzen Halle.
Die gute Nachricht für alle Spontanen, Unentschlossenen und „Ach-komm-doch-noch“-Menschen:
👉 Ein paar Restkarten gibt es noch an der Abendkasse.
Legendär wird’s so oder so. Mit euch halt noch ein bisschen legendärer.
Mit einer beeindruckenden Leistung hat die HSG Neuenhain/Altenhain ihr Heimspiel gegen die HSG Hochheim/Wicker II deutlich für sich entschieden. Nach einem kurzen Abtasten zu Beginn übernahmen wir schnell die Kontrolle über das Spiel und legten den Grundstein für den späteren Kantersieg.
Zwar gingen die Gäste zunächst in Führung, doch wir fanden schnell die richtige Antwort. Mit einer stabilen Abwehr, hohem Tempo im Umschaltspiel und konsequentem Abschluss drehten wir die Partie früh zu unseren Gunsten. Wir ließen uns nicht aus dem Konzept bringen und bauten den Vorsprung Schritt für Schritt aus. Besonders im Positionsangriff fanden wir immer wieder gute Lösungen und setzten uns bis zur Halbzeit auf 17:10 ab.
Nach dem Seitenwechsel zeigte die Mannschaft eine weiterhin konzentrierte und spielfreudige Leistung. Innerhalb weniger Minuten erhöhten wir den Druck deutlich und zogen Tor um Tor davon. Die Abwehr arbeitete aggressiv und zwang den Gegner zu Fehlern, die wir konsequent in schnelle Gegenstoßtore ummünzten. Auch im gebundenen Spiel blieb die Chancenverwertung hoch, sodass der Vorsprung kontinuierlich anwuchs.
Hervorzuheben ist an diesem Abend insbesondere Linus Marxer, der mit starken 12 Treffern maßgeblich zum deutlichen Erfolg beitrug und immer wieder die richtigen Lösungen im Angriff fand.
In der Schlussphase spielte die HSG weiter mit viel Tempo und großem Teamgeist. Viele Spieler konnten sich in die Torschützenliste eintragen, was die geschlossene Mannschaftsleistung eindrucksvoll unterstrich. Am Ende stand ein auch in dieser Höhe völlig verdienter 44:21-Heimsieg, der sowohl spielerisch als auch kämpferisch eine sehr starke Vorstellung der gesamten Mannschaft widerspiegelte.
Mit diesem souveränen Auftritt setzt die HSG ein deutliches Ausrufezeichen und kann mit viel Selbstvertrauen in die kommenden Aufgaben gehen. 💪🤾♂️
Was war:
Die ersten 15 Minuten verliefen noch ausgeglichen, dann brachen alle Dämme in der Abwehr. Wir hatten keinen Zugriff, der Gegner zog davon, und auch im Angriff lief es nicht mehr rund.
Trainerstimme: "Am Ende gibt es hier auch nur 2 Punkte, das Ergebnis war deutlich. Kopf hoch, Mund abwischen.
Es bleibt keine Zeit zu trauern – wir wissen, wo wir stehen, was wir können, und ziehen unsere Lehren aus der Niederlage.
Dann geht’s weiter, immer weiter."
Ausblick:
Wir nehmen die Erkenntnisse mit, arbeiten weiter an uns, bleiben fokussiert und bleiben hungrig auf die nächsten Aufgaben. Wir packen das gemeinsam an!
Einen rabenschwarzen Tag erwischte die HSG Neuenhain/Altenhain beim Auswärtsspiel bei der TSG Münster 3. Von Beginn an lief nahezu alles gegen uns – und was schiefgehen konnte, ging an diesem Tag auch schief.
Schon in den ersten Minuten fehlte uns die nötige Konsequenz im Abschluss, während der Gastgeber seine Chancen eiskalt nutzte. Früh gerieten wir in Rückstand und fanden weder in der Abwehr noch im Angriff zu unserem Spiel. Zwar konnten wir zu Beginn noch einzelne Akzente setzen und kurzzeitig mithalten, doch Münster erhöhte kontinuierlich das Tempo und setzte sich Mitte der ersten Halbzeit deutlich ab. Technische Fehler, vergebene Siebenmeter und mangelnde Abstimmung luden den Gegner immer wieder zu einfachen Toren ein. Zur Pause lagen wir folgerichtig mit 21:12 zurück.
Auch nach dem Seitenwechsel gelang keine echte Wende. Zwar zeigte die Mannschaft Moral und kam vereinzelt zu Torerfolgen, doch defensiv bekamen wir den Zugriff auf das Spiel nicht zurück. Münster nutzte jede Nachlässigkeit konsequent aus und baute den Vorsprung Tor um Tor weiter aus. Zeitstrafen und fehlende Stabilität machten es zusätzlich schwer, den Spielfluss des Gegners zu unterbrechen.
In der Schlussphase wurde der Klassenunterschied an diesem Tag deutlich sichtbar. Am Ende stand eine klare 41:29-Niederlage, die in dieser Höhe schmerzt, aber den Spielverlauf widerspiegelt. Für die HSG heißt es nun, dieses Spiel schnell abzuhaken, die Fehler offen anzusprechen und den Blick nach vorne zu richten – denn dieser rabenschwarze Tag darf kein Maßstab für die kommenden Aufgaben sein.